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<pre>Da Klubs von einem qualitativ vergleichbaren Kaliber bereits so gut wie uneinholbar entfleuchten, stellt sich die Rückrunde nach unserer Prognose als eine intensive Vorbereitung auf die Relegation heraus: In der Hoffnungsrunde sollte dann aber auch der HSV einmal mehr das Undenkbare vermeiden.  <p> Setzte der „Neue“ beim 0:1 in Belgrad zunächst „nur“ das Endspiel der internationalen Gruppenphase in den Sand, wurde am Wochenende dann obendrein auch noch das ungleich wichtigere Bundesliga-Endspiel gegen den Freiburger Tabellennachbarn vergeigt.  <p>  „Es gibt nichts anderes als einen Sieg. Wir müssen auf Sieg spielen und wollen gewinnen. Das wird kein Spaßspiel, das wird ein Krieg, und darauf freuen wir uns.“ <p> Das war der bereits der zweite Sieg im vierten Spiel unter Kohfeldt. Einziger Schönheitsfehler dabei: Beide Siege gab es zu Hause. <p>  Auch die Gesamt-Bilanz spricht ganz klar für den BVB: Von 45 Duellen in Dortmund gingen 22 an die Schwarz-Gelben, nur 11 Mal verließen die „Fohlen“ den Ruhrpott als Sieger — zuletzt 2014 (2:1). Das ist Gladbachs einziger Sieg beim BVB in den letzten 19 Jahren.  </pre>


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<pre>Vor allem brauchen er und sein Team nun jedoch Punkte – am besten drei in Mönchengladbach. Rückblickend auf die vergangenen beiden Spielzeiten stehen die Chancen, vom Niederrhein etwas Zählbares mitzunehmen, sogar gar nicht mal so schlecht:  <p> Stuttgart reist jedenfalls mit einer 1:5-Klatsche in der Champions League bei Roter Stern Belgrad in den Norden. für den VfB war das die dritte Pleite in den letzten vier Pflichtspielen (1S). In der laufenden Bundesliga-Spielzeit haben die Schwaben nur eine von fünf Auswärtspartien gewonnen (2U, 2N). Seit drei Auswärtsspielen im Oberhaus sind sie sieglos.  <p>  Nichtsdestotrotz: Den Beweis, ein echtes Spitzenteam zu sein, ist die Dardai-Elf noch schuldig! <p> Wir Wettfreunde gehen davon aus, dass sich die Borussen für die Klatsche in München rehabilitieren werden. Eine derart saft- und kraftlose Vorstellung wird der BVB sich am Sonntag vor eigenem Publikum nicht leisten. Zumal es mit dem Saisonziel Champions League immer noch sehr gut aussieht. <p>  Die Realität sieht anders aus. Trotz zwischenzeitlicher 1:0-Führung war der Club spielerisch deutlich unterlegen, was sich spätestens in Hälfte zwei auch auf das Ergebnis übertrug.  </pre> 


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<pre> Mit Tasmania Berlin (1965/66), Energie Cottbus (2002/03), Hansa Rostock (2004/05) und dem MSV Duisburg (2007/08) mussten nämlich sämtliche Klubs, die zum selben Zeitpunkt eine ähnlich desaströse Heim-Ausbeute vorzuweisen hatten, am Ende den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten.  <p> Demgegenüber stehen zwei Pleiten (0:2 auf Schalke, 1:2 gegen Frankfurt) und ebensoviele Remis gegen Wolfsburg und den Kellernachbarn aus Freiburg (je 0:0).  <p>  Bayer hat gewackelt, ist letztlich aber wieder nicht gefallen. Beim 1:1 in Dortmund traf Leverkusen quasi mit dem Schlusspfiff ins Borussen-Tor und blieb damit auch im 45. Pflichtspiel in dieser Saison ungeschlagen. Schon acht Punkte holte der neue Deutsche Meister dank Treffer in der Nachspielzeit. Wettbewerbsübergreifend erzielte B04 in dieser Saison schon 15 Tore nach der 90. Minute. <p>  Schien mit dem vor 14 Tagen eroberten 2:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim bereits eine Vorentscheidung zu Gunsten der Borussen gefallen zu sein, wurde das wertvolle Polster bei der deutlich zu dünn ausgefallenen Punkteteilung in Augsburg postwendend wieder weggeschenkt. <p>  Seinen neunten Saisontreffer erzielte der 28-Jährige erstmals nicht als Ersatzspieler, denn gegen die Werkself spielte er von Beginn an.  </pre>


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<pre> Wobei die Borussia auf 25.000 Fans verzichten muss. Als Strafe aufgrund der geschmacklosen Fan-Plakate im Heimspiel gegen Leipzig muss der BVB die Südtribüne („Die gelbe Wand“) für das Wolfsburg-Spiel sperren.  <p> Während auf Seiten der Gastgeber allein der schmeichelhafte Glückssieg im Hessen-Derby die deutlich unterlegenen Vorstellungen in Köln und Dortmund verschmerzen lässt, kam die Mannschaft von Julian Nagelsmann an den ersten drei Spieltagen ohne jede Niederlage davon.   <p> Der Siegeszug der Wölfe ist gestoppt. Nach fünf Bundesligasiegen in Folge und insgesamt acht ungeschlagenen Pflichtspielen am Stück hat es den VfL mal wieder erwischt. In Freiburg verlor er mit 2:3, konnte aber immerhin auch im vierten Ligaspiel in Folge mindestens doppelt treffen. Insgesamt gelangen Wolfsburg an den letzten vier Spieltagen satte 14 Tore und damit im Schnitt 3,5 Treffer pro Partie. <p>  Beim Tendenztipp legen sich die Wettfreunde unterdessen auf ein Remis fest. Daheim hat Nürnberg bereits mehrmals gepunktet, wohingegen der VfL auswärts immer wieder mal auch gegen schwächere Teams gepatzt hat.  <p> Dass all das ohne den gesperrten Vizeweltmeister Ante Rebic gelang, der seinerseits in vier Ligaspielen drei Treffer markierte, unterstreicht die Offensivqualitäten der Frankfurter nochmal zusätzlich.  </pre>


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<pre> Zwei Tore geschossen, am Ende aber doch verloren. Das gilt auch für die Wolfsburger, die nah dran an etwas Zählbarem gegen die Bayern waren. So aber gab es nach sechs Jahren mal wieder eine Pleite am ersten Spieltag. Eine solche gab es gegen einen Aufsteiger in der Vorsaison nicht. Da holte der VfL in vier Spielen zehn von zwölf möglichen Punkten. Überhaupt verlor er nur eines der letzten neun Duelle mit Aufsteigern (4S, 4U).  <p> Die Wolfsburger befinden sich unter Bruno Labbadia im Aufschwung, die Stimmung ist hervorragend. „So ein Sieg schweißt zusammen. Man hat die Steine von den Herzen fallen hören“, so der sichtlich erleichterte Siegtorschütze Daniel Ginczek nach Abpfiff.  <p>  Das Heimspiel gegen den HSV scheint den Münchnern somit die willkommene Gelegenheit zu bieten, diesbezüglich zur gewohnten Ordnung zurückzukehren — souveräne Heimsiege gegen die Rothosen erscheinen von Traditionswegen als eine ganz besonders sichere Sache. <p>  Mit Bremen bekommt er nüchtern betrachtet einen dankbaren Gegner. Nur eines der letzten zwölf direkten Aufeinandertreffen in der Bundesliga hat Werder gewonnen (4U, 7N). Aus den bisherigen drei BL-Spielen in diesem Kalenderjahr holte der SVW zudem nur einen Punkt und kassierte dabei insgesamt neun Gegentore. Aber: Auswärts holten bislang nur die Bayern und Bayer mehr Punkte als die Grün-Weißen.  <p> Beachtlich vor allem: in den letzten sechs Heimspielen gegen die Breisgauer erzielten sie 23 Tore und kassierten nur ein einziges Gegentor.  </pre>


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